Juniorenlager 2017 in Lenk im Simmental - Sonntag, 1. Oktober 2017 (1. Tag)
Um halb 10 Uhr trafen sich teile der Juniorenabteilung des FC Diegten-Eptingen bei einigermassen angenehmen Temperaturen zur Abfahrt ins Juniorenlager des Jahrgangs 2017. Nach dem Beladen der sieben Sachen hiess es nun Abschied von Eltern und Geschwistern zu nehmen. Fast pünktlich um 10 Uhr konnte der Reisebus dann die Fahrt nach Lenk in Angriff nehmen.
Nach einer knapp zweistündigen und kurvenreichen Tour, erreichte die Reisegruppe das Kurs- und Sportzentrum Kuspo in Lenk. Nach zwei Lagern mit Unterkunft in einer Zivilschutzanlage in den letzten Jahren, waren die Junioren überrascht, dass sie sich dieses Mal in einem chaletartigen Lagerhaus, eingebettet zwischen Alpwiesen und grasenden Kühen einquartieren durften.
Zuerst hiess es erstmal den Bus zu entladen und das Gepäck provisorisch in den Zimmern zu deponieren. Vor dem definitiven Einräumen stand aber erstmal der Mittagslunch auf dem Programm, welcher dank dem schönem Wetter vor dem Lagerhaus im Freien eingenommen werden konnte.
Am Nachmittag stand das Einrichten auf dem Wochenprogramm. Das viele Trainingsmaterial mit Bällen, Stangen und Döggeli musste in den Materialraum verstaut werden und die Zimmer für die kommenden Tage wohnlich gemacht werden. Bei Letzterem rächte sich bei einigen Junioren, dass das Anziehen eines Duvets offensichtlich zuhause weniger geübt wurde. Einige standen vor einer fast unüberwindbaren Herausforderung, welche aber zum Schluss trotzdem von allen bewältigt werden konnte.
Als dann alle persönlichen Gepäckstücke den passenden Platz und Schrank gefunden hatten, unternahm die Gruppe einen Rundgang um und durch das Kuspo-Gelände. Schnell wurde klar, dass ein Spielraum mit vielen Spielautomaten bei einigen fast mehr Begeisterung als die sonstige, eher auf Sport ausgerichtete Infrastruktur auslösen kann.
Zum Znacht stand heute Bratwurst mit Kartoffeln und Karotten auf dem Speiseplan. Natürlich ist es für jeden Koch schwierig etwas zu zaubern, das alle Gäste gerne mögen. Auch heute waren nicht alle über die Bratwurst erfreut. Die von Koch zum Dessert ausgegebenen Donuts wurden diesem aber dann schon fast aus den Händen gerissen und allesamt verspiesen.
Das Abendprogramm stand im Zeichen der Teamauslosung. Ziel war es wie immer möglichst ausgeglichene und vom Alter her durchmischte Teams zu bilden, welche die anstehenden „Ämtchen“, Aufgaben und Wettbewerbe während der kommenden Woche jeweils gemeinsam erledigen dürfen. Die Teamnamen sind abgeleitet von den großen Nationen des Afrika Cups, welcher zu Beginn des Jahres in Gabun stattfand. Es sind dies in unserem Fall: Algerien, Ägypten, Ghana, Nigeria sowie Südafrika.
Die Teams gaben offenbar reichlich Grund für taktische Planungen unter und zwischen den jeweiligen Teams... Die um über eine Stunde überschrittene Nachtruhe und die immer wieder aufflackernden Zimmergespräche stellten die Leiter jedenfalls vor eine anspruchsvolle Aufgabe...
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